Liebe Freunde, Gleichgesinnte und Weggefährten, wir möchten an dieser Stelle noch einmal unseren Spendenaufruf platzieren. Die Arbeit unserer „Initiative Hoher Odenwald“ ist kostenintensiv. Wir bitten Sie um eine Unterstützung für unser gemeinsames Ziel und bedanken uns gleichzeitig sehr herzlich für die seit unserem Spendenbrief im November bereits eingegangenen Beträge! – Als gemeinnütziger Verein können wir Spendenbescheinigungen ausstellen; auf Wunsch behandeln wir Ihre Unterstützung streng vertraulich und anonym. Geldbeträge werden nachweislich gemäß unserer Vereinssatzung verwendet. Bei allen Fragen rund um Spenden oder Sponsoring wenden Sie sich bitte diskret an uns über die Mail-Adresse initiative@hoher-odenwald.de. – Unsere Bankverbindung: Volksbank Neckartal | Konto 27636900 BLZ 67291700 | IBAN DE3167291700 0027636900 BIC GENODE61NGD | Kontoinhaber: Initiative Hoher Odenwald e.V. – Lesen Sie hier unseren ausführlichen Spendenaufruf an Mitglieder und Gleichgesinnte. | Foto: C. Rohde 2014, aufgen. in direkter Nachbarschaft zum Markgrafenwald; grafische Bearbeit.: IHO; z. Vergrößern bitte das Bild anklicken
Kategorie: Allgemein
* Stellungnahme zur Rotmilan-Kartierung der LUBW
Die aktuell erschienene Rotmilan-Kartierung der LUBW muss für das Gebiet im TK25-Quadranten 6520 unter Berücksichtigung verhaltensökologischer und dynamischer Raumnutzungsmuster als verzerrt und unvollständig betrachtet werden. Die in der LUBW-Karte farblich dargestellte räumliche Verteilung und die lokale Anzahl von Rotmilan-Revierpaaren sind im betreffenden Quadranten kritisch in Frage zu stellen, sowohl auf Grundlage von Zufallsbeobachtungen aus der Bürgerschaft (Eingaben in ornitho.de) als auch hinsichtlich funktionsraumanalytischer und geographischer Gegebenheiten. – Wie in einer Stellungnahme am Quadranten 6520 aufgezeigt wird, bietet das aktuelle Kartenwerk der LUBW für die artenschutzrechtlich zwingend notwendige Einzelfallprüfung keine ausreichende und keine flächendeckend sichere fachliche Grundlage zur Beurteilung von signifikant erhöhtem Kollisions-Risiko oder Störung der Lebensstätten des Rotmilans durch die Errichtung von Windenenergieanlagen in Baden-Württemberg. – Die komplette, von Geograph Michael Hahl, Büro proreg, fachlich bearbeitete Stellungnahme, die von der IHO an die LUBW übermittelt wurde, kann hier nachgelesen werden.
Autor: Michael Hahl M.A., Geograph
* RNZ-Bericht zur Heidelberger Demo
Ein weiterer Mosaikstein des wachsenden Protests gegen die bereits beginnende Windkraft-Industrialierung des Odenwaldes war die Samstagsdemo in Heidelberg. Neben Sprechern des Landesverbands der „Gegenwind-BI’s“ und der „Initiative Pro Pfälzerwald“ referierte Initiator Dr. Richard Leiner für die BI „Rettet den Odenwald“. Weder Energiewende noch wirksame Klimaschutzmaßnahmen werden abgelehnt, doch ein „Raubbau an der heimischen Natur“, obwohl der bisherige Umstieg auf Windkraft aktuell zu einem CO2-Anstieg führe, ist keine gute Lösung. Der Widerstand gegen Naturschutz-feindliche und ineffektive Klimapolitik wächst zusehends … Den RNZ-Artikel können Sie hier lesen …
* Gesundheitsrisiken durch Infraschall und tieffrequenten Schall von Windenergieanlagen
Windenergieanlagen erzeugen neben hörbarem Störschall auch nicht hörbaren Infraschall und tieffrequenten Schall. In einem vierseitigen Thesenpapier (vom 19. Nov. 2014) geben Dr. med. Dorothea Fuckert und Dr. med. Manfred Fuckert einen Überblick zur hierzu reichlich erschienenen – hauptsächlich englischsprachigen – Fachliteratur. Lapidare Aussagen, dass diese tieffrequenten Geräusche unter der Wahrnehmungsschwelle des Menschen liegen und deshalb unschädlich seien, können auf der Grundlage vorhandener Studien nicht akzeptiert werden. Die verantwortlichen Behörden stehen nach unserer Einschätzung in der Pflicht, entsprechende Rücksichtnahme und Vorsorge walten zu lassen, damit mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen nicht ignoriert und bereits vorliegende Berichte von Anwohnern zu ihren Beschwerden ernst genommen werden. – Hier lesen Sie mehr: Gesundheitsrisiken ILFN WEA Drs M u D Fuckert 2014
* Rede der IHO-Vorsitzenden zur Protestwanderung
„… Den Windkraftgegnern wird oft vorgehalten, sie müssten sich eben entscheiden, entweder für Atomkraft oder für Windkraft zu sein. Windkraftbefürworter sehen uns automatisch als Atomkraftbefürworter. Denn alle Atomkraftgegner müssen doch schließlich für Windkraft zu sein. Dem ist nicht so! Ich hab mich schon intensiv gegen Atomkraft engagiert, als viele Windkraftbefürworter noch in den Windeln lagen. Für mich ist der Ausstieg aus der Atomenergie wegen ihrer gewaltigen Risiken gar keine Frage. Doch Windkrafttechnologie ist, zumindest so wie sie derzeit betrieben wird, keine gute Wahl. Bis vor einigen Jahren erschien mir Windkraft noch als sinnvolle Alternative, ohne dass ich im geringsten über sie Bescheid wusste. Je ausführlicher ich mich mit ihr beschäftigte, desto mehr wuchs mein Erschrecken an über ihre negativen Auswirkungen in nahezu allen Bereichen. Ein Entweder für Atomkraft oder für Windkraft ist also keine Alternative, sondern die falsche Fragestellung. …“ – Zur vollständigen Begrüßungsrede der IHO-Vorsitzenden Dorothea Fuckert gelangen Sie hier: Rede Dr. D.Fuckert_ Protestwanderung Waldbrunn 12.10.14
* Pressemeldung der IHO
„Landschaft bewahren, Natur und Tiere behüten, Heimat erhalten, Gesundheit schützen“ – diese Worte prangen von einem großen Banner, das die Organisatoren der Protestwanderung am Katzenbuckel-Turm befestigt haben. Hier am höchsten Punkt des Odenwaldes, mit Fernblick über die weiträumigen Wälder, fanden sich über achtzig Menschen zusammen, die „Nein zu Windkraft-Industrie in unserem einzigartigen Lebensraum“ sagen, wie es auf dem Transparent weiter heißt. Die „Initiative Hoher Odenwald“ (IHO), die sich gegen zwölf 200 Meter hohe Windenergieanlagen auf dem „Markgrafenwald“-Bergrücken nahe der badisch-hessischen Landesgrenze ausspricht, hatte am vergangenen Sonntag zu dieser Protestwanderung eingeladen, zusammen mit der Heidelberger Bürgerinitiative „Rettet den Odenwald“ …“ – Hier geht es weiter zur Pressemeldung der IHO … Protestwanderung Waldbrunn_ PM-IHO1014
* Pressespiegel zur Protestwanderung
Hier berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung, Mosbacher Ausgabe: PW RNZ Mosbach 15.10.2014 | Hier die Online-Version der RNZ: http://www.rnz.de/
* Gegen Windkraft-Industrie im Odenwald gewandert
* IHO setzt Zeichen gegen Windkraft-Industrie
„Protestwanderung“ am 12. Oktober: Für den Schutz von Natur, Landschaft und Gesundheit | Pressemeldung u. Ankündigung
Am Sonntag, dem 12. Oktober 2014, lädt der gemeinnützige Verein „Initiative Hoher Odenwald“ (IHO), der gegen das Vorhaben „Windpark Markgrafenwald“ kämpft, zu einer „Protestwanderung“ am Katzenbuckel ein. Treff ist um 14 Uhr am Parkplatz neben der „Turmschenke“. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der länderübergreifenden Bürgerinitiative „Rettet den Odenwald“ statt, welche die „Protestwanderungen“ ins Leben rief, um in verschiedenen, von Windkraftplanungen betroffenen Odenwaldgemeinden die Aktivitäten der zahlreichen BI’s zu vernetzen.
Der kurze Rundweg am Katzenbuckel – mit etwas über 2 km Streckenlänge – ermöglicht Fernblicke über die unverbauten Bergrücken des Odenwaldes und auch zum umstrittenen Windpark-Planungsgebiet unweit der Waldbrunner Ortsteile Strümpfelbrunn, Waldkatzenbach und Mülben. (Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!) – Sprecher der Bürgerinitiativen werden in kurzen Redebeiträgen die problematischen Aspekte einer Windenergie-Industrialisierung des Odenwaldes auf den Punkt bringen und dabei auch die Entwicklung des Vorhabens „Windpark Markgrafenwald“ erläutern. Nach etwa 1,5 Stunden kann man zusammen in der „Turmschenke“ zu einer abschließenden audiovisuellen Präsentation und Gesprächen in lockerer Runde einkehren.
Gemeinsam mit weiteren Bürgerinitiativen steht die IHO dafür ein, die wertvollen Lebensräume in den Waldgebieten des Odenwaldes nicht durch Windkraft-Industrialisierung zerstören zu lassen. Sie wendet sich gegen technisierte Energielandschaften, gegen die zwangsläufige Schädigung hier lebender Vogel- und Fledermausarten, gegen die Vernichtung von Rückzugsräumen für Erholungssuchende und gegen den Angriff auf die Gesundheit der hier lebenden Menschen durch Lärm und Infraschall. Unter dem Deckmantel eines vermeintlichen Klimaschutzes, der durch Windkraftanlagen in Schwachwindgebieten jedoch nicht gelingen kann, ist derzeit vielerorts der Verlust wichtiger Naturräume zugunsten weniger Profiteure vorgesehen, was viel Missmut in der Bevölkerung erzeugt und Landschaft, Waldökosysteme sowie Heimat zu entwerten droht. (Bild. Schwarzstorch über dem Reisenbacher Grund)
Zum Vorhaben „Windpark Markgrafenwald“ konnte die IHO durch fachliche Expertisen aufzeigen, dass die Planungsgrundlagen und Umweltberichte der Windpark-Investoren nicht den objektiven naturschutzfachlichen Sachstand wiedergaben. Der Bürgerinitiative gelang es, gutachterlich zu belegen, dass das Planungsgebiet stattdessen intensiv von Schwarzstorch-Revierpaaren und weiteren europäisch geschützten, windkraftrelevanten Vogelarten genutzt und tagtäglich vielfach überflogen wird. Eine Umsetzung des Windpark-Vorhabens wäre als Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz sowie gegen europäische Artenschutz-Verpflichtungen zu werten.
Dass zur Ermittlung der artenschutzrechtichen Realität erst aufwändiges Bürgerengagement erforderlich war, macht deutlich, wie zweischneidig eine Windpark-Planung in ökologisch sensiblen, naturnahen Kulturlandschaften wie dem Odenwald sein kann. – Mit der Protestwanderung soll nun ein Zeichen gesetzt werden, um die Schönheit der Landschaft zu bewahren, Natur und Tierwelt zu behüten, Heimat zu erhalten und Gesundheit zu schützen. – Weitere Info: www.hoher-odenwald.de | Kontakt: initiative@hoher-odenwald.de
* Neue Filmdokus zur Windkraft-Industrialisierung
„… Entgleisungen einer Energiewende, die der Staat mittlerweile vor seinen Bürgern schützen muss …“ http://youtu.be/6zANEiD1fTc